Bayerische EliteAkademie begehrt wie nie! 

Höchste Bewerberzahlen in der zehnjährigen Geschichte Werte, Führungskompetenzen und interdisziplinäres Denken in Krisenzeiten besonders gefragt

Die Bayerische EliteAkademie verzeichnet einen überwältigenden Bewerberansturm auf ihre begehrten Ausbildungsplätze: Auf 325 und damit den höchsten Stand seit Bestehen ist die Zahl der Bewerbungen heuer angestiegen. Das ist eine Steigerung um über ein Drittel im Vergleich zum Vorjahr (242).

Die größte Gruppe der Bewerber stellt die TU München mit 73 Kandidaten, dicht gefolgt von der Ludwig-Maximilians-Universität München mit 58. An dritter Stelle mit jeweils 45 Bewerbungen stehen die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und die Universität Passau. Es folgen die Universitäten Bamberg (21), Würzburg (19), Bayreuth (16), Regensburg (16), Augsburg (13), Eichstätt-Ingolstadt (13), sowie Hochschulen für angewandte Wissenschaften und ausländische Universitäten (8).

Der enorme Zuwachs der Bewerbungen bestätigt die ungebrochene Attraktivität der Bayerischen EliteAkademie sowie das große Interesse der hochkarätigen Bewerber an der interdisziplinären und an ethischen Prinzipien ausgerichteten Zusatzausbildung zur Stärkung von Führungskompetenzen. „Ich möchte auch in meinem weiteren Leben und insbesondere in meiner beruflichen Zukunft eine Führungsaufgabe übernehmen. Der sozialen Verantwortung, die wir als gesunde und leistungsfähige Menschen haben, möchte ich mich stellen und durch eine verantwortungsvolle Tätigkeit etwas bewegen“, schreibt eine Bewerberin und Jura-Studentin (23) von der Universität Bayreuth.

Die Bayerische EliteAkademie bereitet herausragende Studierende bayerischer Hochschulen auf Führungsaufgaben vor. Insbesondere werden folgende Qualifikationen gefördert: Interdisziplinäres und interkulturelles Denken, Mut zur Entscheidung und Übernahme von Verantwortung, Fähigkeit zum ergebnisorientierten und ethikorientiertem Planen und Handeln sowie zur Integration und Motivation von Menschen.

Gerade in Zeiten der Finanz- und Vertrauenskrise zeigt sich, dass Führungskräfte und damit auch die Unternehmen nur dann langfristig erfolgreich sind, wenn sie die grundlegenden Fähigkeiten für solides und nachhaltiges wirtschaftliches Handeln beherrschen. „Nicht auf kurzfristigen Profit und Sicherung der Boni der Top Führungskräfte kommt es an, sondern auf eine Unternehmenskultur, die die Mitarbeiter als Personen in den Mittelpunkt stellt und den gerechten Interessenausgleich aller am Unternehmensprozess beteiligten Gruppen sucht“, sagt der Geschäftsführer der Bayerischen EliteAkademie, Dr. Thomas Wellenhofer, in derJurorenkonferenz am Montag, 02.02.2009 bei der E.ON Energie AG in München. Die zirka 40 Jurorinnen und Juroren kommen zum überwiegenden Teil aus dem Kreis der Förderfirmen der Bayerischen EliteAkademie, aber auch von den bayerischen Hochschulen.

Insgesamt dominieren im Bewerberkreis die Naturwissenschaftler und Ingenieure mit einem Anteil von 41 Prozent. Die Wirtschaftswissenschaften sind mit 34 Prozent vertreten. Abgerundet wird das interdisziplinäre Spektrum durch die Vielfalt der Geistes- und Rechtswissenschaften sowie der Medizin. Farbtupfer in der Palette der Bewerbungen kommen von der renommierten University of Oxford, aber auch aus dem Elite-Masterstudiengang „Historische Kunst und Bilddiskurse“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 

Beeindruckend sind nicht nur die herausragenden Schul- und Studienleistungen der Kandidaten, sondern auch ihr überdurchschnittliches und langjähriges gesellschaftliches Engagement in führenden Positionen. Beides in Kombination lässt auf enormes Führungspotenzial sowie auf den ausgeprägten Willen schließen, zukünftig eine Führungsposition in einem Unternehmen der bayerischen Wirtschaft und darüber hinaus übernehmen zu wollen.

An dieser Stelle setzt der Auswahlprozess der Bayerischen EliteAkademie an, der aus den über 300 Bewerberinnen und Bewerbern aller bayerischen Hochschulen die Kandidaten auswählt, die den Herausforderungen einer unternehmerischen Spitzenposition gewachsen sind. Die dreisemestrige studienbegleitende Ausbildung der Bayerischen EliteAkademie bereitet sie dann gezielt darauf vor. Genau diese Zusatzqualifikationen suchen die besonders motivierten und engagierten Studenten. Ein Bewerber, 22, Wirtschaftsingenieur-Student an der FAU Erlangen-Nürnberg schreibt: „Die Bayerische EliteAkademie ist für mich die ideale Chance, die notwendigen Kompetenzen für meine spätere Karriere zu erwerben, um damit den Anforderungen optimal gerecht zu werden, die eine Führungsposition an einen Menschen stellt“.

Höhepunkt des Auswahlverfahrens sind die beiden Auswahlwochenenden vom 13. – 15. und 20. – 22. Februar 2009. Sie finden in der IHK-Akademie in Feldkirchen-Westerham statt. Hierzu sind aus den 325 Bewerbungen 84 Kandidaten eingeladen. Hervorgehen werden daraus die ca. 35 Studentinnen und Studenten des 11. Jahrgangs der Bayerischen EliteAkademie, der am 16. März 2009 seine Ausbildung mit der ersten vierwöchigen Präsenzphase beginnen wird.

Die Kosten der Ausbildung belaufen sich pro Teilnehmer auf über 28.000 €. Daran beteiligt sich jeder Student mit einer Gebühr von 650 € pro Semester. Der Rest wird durch die Förderfirmen getragen.
Um zu gewährleisten, dass wegen finanzieller Belastungen kein erfolgreicher Bewerber von der Aufnahme in die Akademie ausgeschlossen wird, kann die Gebühr ganz oder teilweise zinslos gestundet werden.

Weitere Informationen über die Bayerische EliteAkademie können unter www.eliteakademie.de abgerufen werden.

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