06 / 2018

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1998 wurde die Bayerische EliteAkademie unter dem Leitsatz „Führen mit Verantwortung“ gegründet.

Die Akademie wurde in einer Kooperation aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik auf Anregung des damaligen Ministerpräsidenten Dr. Edmund Stoiber gegründet. Ziel war es, besonders geeignete Studentinnen und Studenten bayerischer Hochschulen durch ein Zusatzprogramm auf künftige Führungsaufgaben vorzubereiten. Mithilfe von Mitteln aus der bayerischen Wirtschaft konnte hierzu eine Stiftung gegründet werden, aus deren Erträgen die Ausgaben für das Ausbildungsprogramm finanziert werden. Durch die Wahl des Namens "Bayerische EliteAkademie" sollte betont werden, dass Führungspersönlichkeiten ihre Begabung und Kompetenzen verantwortungsvoll auch für die Gesellschaft einsetzen sollen und eine so verstandene „Verantwortungs-Elite“ positiv zu bewerten sei.

Nun besteht diese Akademie seit 20 Jahren. Über 600 Studierende sind in das Programm bisher aufgenommen worden – aus insgesamt über 10.000 Bewerbungen. In diesem Jahr startet der 20. Jahrgang mit 40 Studierenden. Diese kommen wie zuvor aus fast allen bayerischen Universitäten sowie Fachhochschulen und vertreten ein breites Spektrum an Fächern von den Natur- und Ingenieurwissenschaften über die Wirtschafts- bis zu verschiedenen Geistes- und Sozialwissenschaften auf Bachelor-, Master- sowie Promotionsebene.

 

Ob Gründer-Wettbewerbe, Wahl zum „CEO of the Future“ aus 1.000en von Bewerbern oder sonstige Auszeichnungen – immer wieder stehen Mitglieder der Bayerischen EliteAkademie auf den ersten Plätzen. Als im Januar dieses Jahres Forbes aus tausenden von Nominierungen die Preisträger von „30 under 30 Europe“ bekanntgab, einem Wettbewerb, der europaweit die „Leader of the Future“, einflussreiche Persönlichkeiten unter 30 Jahren auswählt, waren mit Isabel Schellinger und Akilnathan Logeswaran wieder zwei Alumni der Bayerischen EliteAkademie unter den Ausgezeichneten.

Nicht zum ersten Mal standen Stipendiaten oder Alumni der Akademie im Rampenlicht. Dr. Thomas Wellenhofer, Vorstand der Stiftung Bayerische EliteAkademie und zuständig für Organisation: „Ich freue mich sehr, wenn wir für unser Programm hervorragende junge Leute auswählen und unsere Absolventen nach ihrer Ausbildung bei uns einen guten Lebens- und beruflichen Weg gehen. Nach einer aktuellen Umfrage führen unsere Alumni bereits weit über 30.000 Mitarbeiter – ich bin mir sicher, in verantwortungsvoller Weise. Besonders beeindruckend ist weiterhin, dass aus den Reihen unserer Alumni 70 Firmen mit zusammen weit über 1.000 Mitarbeitern gegründet wurden.“

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Küpper, Akademischer Leiter der Akademie und zuständig für die Gestaltung des Programms: „In jedem Jahr bin ich beeindruckt von der Gruppe, die wir aus mehr als 1000 Interessenten über unser hervorragendes Auswahlverfahren zusammenstellen können. Ihre Interdisziplinarität und die Breite ihrer Begabungen sowie Fähigkeiten bis hin zur Spitzensportlern und zum klassischen oder Jazz-Musiker sind beeindruckend. Das extrem hohe Engagement bei den Seminaren zu Ethik, Persönlichkeitsbildung, Unternehmensführung sowie komplexen Systemen und Megatrends, den Outdoortagen in den Bergen, Kaminabenden mit herausragenden Persönlichkeiten, in den Projekten und auf den Auslandsakademien ist erfüllend und anspruchsvoll zugleich.“

Auch nach der Ausbildung, den sog. Präsenzphasen, gehören die Alumni der interdisziplinären Gemeinschaft aus Stipendiaten, Dozenten, Mentoren, Förderern und Freunden der Akademie an.

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