Lea Katharina Müller, 17. Jahrgang

Was bedeutet Elite für mich?

Als uns zum ersten Mal die Frage gestellt wurde, was „Elite“ für uns bedeute, war die erste, recht intuitive Antwort: „Sehr gut zu sein, in dem was man tut!“ Aber reicht das aus, um Elite zu sein?

Spätestens nach der ersten Präsenzphase bei der Bayerischen EliteAkademie kann ich diese Frage ganz klar mit „Nein“ beantworten.

Elite bedeutet für mich, dass man bereit ist, Verantwortung für sich selbst und andere zu tragen und sich selbst zum Wohle anderer zurück zu nehmen. Darüber hinaus sollte man den Anspruch haben, neue Ideen einzubringen und die Zukunft mitzugestalten und - auch bei schwierigen Themen - als Vordenker auftreten.

Für jeden einzelnen von uns bedeutet das konkret, dass man, um zur Elite zu gehören eine Vision für sich selbst und die Welt von morgen hat und gleichzeitig niemals vergisst woher man kommt. Man muss mutig genug sein, man selbst zu sein und noch mutiger dies auch zu bleiben, selbst dann wenn es  mal schwierig wird. Wir haben die Pflicht, Probleme auf die wir stoßen, anzusprechen und Lösungen dafür zu finden, um mit unseren Talenten etwas Gutes zu bewirken.

Der Begriff der Elite ist in der Gesellschaft leider oft negativ belastet - mit Arroganz und Überheblichkeit. Wir haben die Chance, dieses Verständnis neu zu prägen, in dem wir Güte, Bescheidenheit und Maßhaltung als zentrales Werteverständnis verinnerlichen und leben.

Bei diesen Herausforderungen unterstützt uns die Ausbildung durch die Bayerische EliteAkademie, in der jeder Einzelne als individuelle Persönlichkeit gesehen, geformt und gefördert wird, damit wir über uns hinauswachsen können und das Beste in uns zum Vorschein kommt.