Elisabeth Reitmayr, 14. Jahrgang

Alle hier haben unterschiedliche Hintergründe und Ziele – was uns vereint, ist die Motivation, etwas zu bewegen und Dinge zum Besseren zu verändern.

Ich habe BWL an der LMU München studiert und stehe gerade vor dem Abschluss meines Politikstudiums. Neben dem Studium habe ich mich in verschiedenen Organisationen engagiert, insbesondere beim Netzwerk für Wirtschaftsethik „sneep“, in der Stiftung der deutschen Wirtschaft und beim Verein Ghettokids – soziale Projekte. Außerdem bin ich verschiedenen praktischen Tätigkeiten nachgegangen, zunächst in einer lokalen Zeitungsredaktion und dann bei Deloitte, PricewaterhouseCoopers, Siemens, KPMG, der Allianz sowie bei verschiedenen Lehrstühlen im Bereich Finance & Accounting. Zudem betreibe ich mit ein paar Freunden, die ich teilweise auch in der EliteAkademie kennengelernt habe, das Unternehmen „Vielfalt vom Land.de“. Damit bieten wir kleinen, regionalen Lebensmittelmanufakturen die Möglichkeit, ihre Produkte im Internet anzubieten. Mein größtes Hobby ist der Tanzsport – seit 13 Jahren tanze ich Hip Hop und unterrichte auch seit acht Jahren mehrere Gruppen. Daneben gehe ich gerne laufen und spiele Geige.

Der Name „Bayerische EliteAkademie“ hatte mich zunächst von einer Bewerbung abgehalten. Nachdem ich allerdings von mehreren Freunden gehört hatte, welch interessantes Programm sich hinter der – für viele bodenständige Menschen etwas abschreckenden – Bezeichnung verbirgt, wurde ich neugierig. Heute bin ich sehr froh, dass ich mich damals für eine Bewerbung entschieden habe.

Das Auswahlverfahren gab mir die Gelegenheit, über meine persönlichen Werte zu diskutieren und der Jury ein Bild von meiner Motivation zu vermitteln, später eine verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen. Besonders hilfreich fand ich das Feedback, das uns Kandidaten im Anschluss an den Bewerbungstag auf sehr fundierte und professionelle Art und Weise gegeben wurde.

Kern der Ausbildung an der EliteAkademie sind die Präsenzphasen. Dabei ist die EliteAkademie viel mehr als nur oberflächliches Networking. Genetik-Seminar, Innovationstag, Konfliktmanagementschulung, Projektarbeit, Seminar über Finanzmarktregulierung, Theaterworkshop, Outdoor-Wochenende – das ist ein typischer Wochenablauf während einer Präsenzphase. Vor allem die Soft Skills-Seminare, die allesamt von sehr guten Dozenten geleitet wurden, waren eine große Bereicherung. Zwischendurch kommt für die BEA-Studenten selbstverständlich die Zeit für gemeinsame Sporteinheiten und abendliche Diskussionen vor dem Kamin nicht zu kurz.

Aus der Ausbildung in der EliteAkademie habe ich vor allem mitgenommen, wie ich den wesentlichen zwischenmenschlichen Aspekt von Zusammenarbeiten, Führung und Koordination besser gestalten kann. Ich habe dort viel über Gruppendynamik, menschliches Verhalten, und auch über mich selbst gelernt. Besonders spannend ist, dass innerhalb des Jahrgangs nicht nur Studenten mit unterschiedlichem Fachhintergrund aufeinandertreffen, sondern auch sehr verschiedene Charaktere – und keineswegs nur diejenigen, die laut und dominant auftreten.

Am meisten schätze ich an der Bayerischen EliteAkademie, dass ich dort viele interessante Menschen intensiv kennengelernt und sehr wertvolle Freundschaften geknüpft habe. Heute profitiere ich darüber hinaus im Alumni-Netzwerk vom Austausch mit vielen interessanten Persönlichkeiten und von einer großen gegenseitigen Hilfsbereitschaft.

In der EliteAkademie ist Platz für eine außergewöhnliche Mischung aus Querdenkern, Pragmatikern und Freigeistern, die ihre Motivation verbindet, „etwas zu bewegen“. Das macht die EliteAkademie zu einer besonderen Bildungsinitiative.