Projekt „Medinovartis“ im
Businessplan Wettbewerb Schwaben ausgezeichnet

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Vier Stipendiaten aus dem 11. Jahrgang haben mit ihrem Projekt „Medinovartis“ im Businessplan Wettbewerb Schwaben 2010 den Hochschulpreis der Jury gewonnen. Der Preis umfasst eine Auszeichnung mit 500 Euro.

Das Projekt „Medinovatis“ setzte es sich zum Ziel, hochqualitative und kostengünstige Produktlösungen für Implantate und Prothesen aus Hochleistungskunststoffen zu vertreiben, die bei mikrochirurgischen Eingriffen am Mittelohr verwendet werden können. Im Zentrum stand dabei ein neuartiges Mittelohrimplantat aus Polyetheretherketon (PEEK), das am Lehrstuhl für Medizintechnik an der Technischen Universität (TU) München von Herrn Prof. Dr Erich Wintermantel und Dipl.-Ing. Dr. Marc Hoffstetter entwickelt wurde.

Der Weltmarkt für medizinische Hörsysteme wächst: Mit einem weltweiten Wachstum von 5 bis 8 Prozent pro Jahr handelt es sich um einen Zukunftsmarkt. Das neuartige Mittelohrimplantat aus PEEK nutzt dabei das hohe Innovationspotenzial des Kunststoffes und die moderne Spritzgusstechnologie. Insgesamt bedeutet das eine Qualitätssteigerung für Patienten, einen Preisvorteil für die Kostenträger im Gesundheitswesen und einen Servicevorteil in der Handhabung und Anpassungsfähigkeit von Implantaten und Prothesen für Behandelnde. Und dies im Unterschied zu bisherigen Lösungen, die ausschließlich aus Titan gefertigt oder aus Keramik gesintert werden. Des Weiteren befindet sich die Verwendung eines Dämpfungselements im fortgeschrittenen Entwicklungsstand. Durch diese technische Erweiterung des Mittelohrimplantats lässt sich die Wahrscheinlichkeit eines Durchstoßens des Trommelfells bei Schalldruckspitzen erheblich mindern.


Links im Bild (v.l.n.r.): Johannes Nachtrab, Martin Feistle, Gisela Mosburger, Thomas Ritter (Mitglieder der Projektgruppe)

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