Anfang Oktober flog unser 18. Jahrgang nach Vietnam und China.

Angekommen in Hanoi brachte Reiseleiter Christian Oster der Gruppe die vietnamesische Hauptstadt auf einer kurzen Städtebesichtigung etwas näher. Am zweiten Tag in Hanoi ging es zu den Produktionsstandorten von „van Laack“ und „B. Braun“.

Als nächtste Station folgte Shanghai mit Besuchen im Automobilmuseum sowie im Stadtplanungsmuseum. Weiter auf dem Programm standen die Firmen Wacker und Linde, die dem Jahrgang durch Werksführungen und Diskussionen ihre Arbeitsweise näher brachten. Ähnlich war es bei Siemens in Suzhou und Volkswagen. Besonders interessant fand unser Jahrgang die verschiedenen Formen der Automatisierung der Firmen und die Einbindung in das politische Umfeld. Neben angeregten Gesprächen kam der kulinarische Genuss nicht zu kurz: Bei Linde es gab selbst gemachtes Eis und im Anschluss ein traditionelles chinesische Hochzeitsessen.

Abwechslung zu den Firmenbesuchen boten Einblicke in das Studentenleben an der Tongji University. Besonders beeindruckend waren die verschiedenen, individuellen Visionen: “Wenn ich die Möglichkeit hätte, heute eine Sache in diesem Land zu ändern, würde ich für Bürger jeden den Zugang zu Musik und Tanz erleichtern."

In Qingdao besuchte der Jahrgang den Sino-German Ecopark, die Firma TGOOD und die Universität. Ersteres ist ein großflächiges Projekt für deutsche und andere internationale Firmen, die dort Infrastruktur und Unterstützung für den idealen Standort vorfinden.

Als Highlights folgten die verbotene Stadt, der Sommerpalast, der Himmelstempel und die chinesische Mauer in Peking.

Welche Schwierigkeiten auf dem Automobilmarkt dieses Landes auftreten und welche Rolle Elektromobilität in Zukunft spielen wird, erfuhren unsere Studierende in Firmengesprächen mit VW, BMW und Audi. Weiterhin gab es ein Treffen mit der Hanns-Seidel-Stiftung, einen Besuch im Tsinghua x-lab der Pekinger Universität und einen Vortrag des Siemens Management Consulting. Auch sehr spannend war die Diskussion mit dem deutschen Botschafter Herr Regenbrecht, der der Gruppe die Spannungsfelder der Außenpolitik Asiens nahebrachte.