Im Jahr 2009 fand die erste ChinaAkademie der Bayerischen EliteAkademie statt. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten des 10. Jahrgangs verbrachten 14 Tage in China und lernten Wirtschaft, Politik und Kultur des Landes kennen. Vorbereitet wurde die ChinaAkademie mit einem mehrtägigen Vorbereitungsseminar im Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth. Die ChinaAkademie der Bayerischen EliteAkademie wurde als Projekt des „Deutsch-chinesischen Jahres der Wissenschaft und Bildung 2009/2010“ ausgezeichnet.

Schwerpunkt der Reise war das Thema „Wirtschaftsmacht China und die Position internationaler Konzerne in China“. Besucht wurden unter anderem die Niederlassungen der Flottweg AG in Shanghai, von MAN Diesel in Shanghai, von Siemens in Peking und der Wacker Chemie AG in Shanghai. Besuche bei chinesischen Unternehmen vor Ort, wie der Brauerei Tsingtao, ergänzten das Programm. In Hongkong informierten sich die Studenten Station bei der Deutschen Bank über die Entwicklung des Finanzsystems in Asien.

Auch die politische und soziale Lage Chinas waren Teil der ChinaAkademie 2009. So sprachen die Studenten mit Vertretern des chinesischen Bildungsministeriums, besuchten einen Workshop im Zentrum für internationale Umweltpolitik an der Tshinghua Universität und diskutierten im Bureau of Shanghai World Expo Coordination über die Folgen der Urbanisierung in China.

Ein weiterer Schwerpukt der Reise war der Kontakt zum chinesischen Wissenschaftssystem. Die Studenten des 10. Jahrgangs besuchten die Tsinghua Universität Peking, die Qingdao Universität, die Tongji Universität in Shanghai, die Sun Yatsen Universität in Guangzhou sowie die Parteihochschule in Peking und diskutierten hier mit Studenten und Lehrenden.


Stimmen zur ChinaAkademie:

„Die ChinaAkademie hat den Studenten der Bayerischen Eliteakademie in vorbildlicher Weise tiefe und bleibende Eindrücke vom Leben und Wirtschaften in China nahe gebracht und sie hautnah mit den beherrschenden Themen der Internationalisierung und Globalisierung vertraut gemacht.”
Dr. Rupert Pritzl, Bayerische Staatskanzlei

„In persönlichen Gesprächen habe ich erlebt, wie differenziert viele Chinesen auch mit kritischen Themen wie Presse- und Meinungsfreiheit, Umweltschutz und Minderheiten umgehen. China entwickelt sich – nicht nur im wirtschaftlichen Bereich.“
Odin Mühlenbein, 10. Jahrgang der Bayerischen EliteAkademie

„Unsere Studierenden sollen einen Eindruck von Chinas unterschiedlichen Gesichtern bekommen. Da viele von ihnen später Führungsaufgaben auch im internationalen Bereich übernehmen, haben wir unsere Ausbildung um die ChinaAkademie bereichert und möchten auch den folgenden Jahrgängen diese wunderbare Chance geben.”
Prof. Dr. Dieter Frey, Akademischer Leiter der Bayerischen EliteAkademie und Projektleiter ChinaAkademie 2009

„Die ChinaAkademie 2009 war ein voller Erfolg und zeigte die Zusammenhänge von internationalen Verflechtungen sowie geschichtlicher und kultureller Entwicklung im Zeichen der Globalisierung auf. Das Konzept der  ChinaAkademie mit seinen vielfältigen Facetten ist eine Bereicherung der Ausbildung auch für unsere Studenten des 11. Jahrganges und bietet eine vielfältige Perspektive. Deswegen engagiere ich mich
sehr gerne für die ChinaAkademie 2010.“
Prof. em. Dr. Dr. h.c. Franz Durst, Akademischer Leiter der Bayerischen EliteAkademie und Projektleiter der ChinaAkademie 2010


Im Bild links: S. E. Ma Jinsheng, Generalkonsul der Volksrepublik China und Dr. Thomas Wellenhofer, Geschäftsführer der Bayerischen EliteAkademie