Zum ersten Mal führte die AuslandsAkademie des 14. Jahrgangs im Herbst 2013 nach Vietnam. Nach einer Woche in Hanoi ging die Reise weiter nach China, wo die Studenten in Shanghai starteten und über Nanjing, Qingdao und einem Abstecher in das Dorf Nanzhanglou Peking erreichten.

Neben einem Kulturprogramm, das historische Aspekten wie der chinesischen Mauer und dem Grab Sun Yat Sens genauso die aktuellen politischen Ereignisse in Vietnam und China umfasste, lag der Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der beiden Länder.

So besuchten die Studentinnen und Studenten in Hanoi beispielsweise das Goethe-Institut, ein Ausbildungsrestaurant für benachteiligte Jugendliche (KOTO), den Standort sowie die Fertigung der Firma van Laack, sowie sie in direkten Kontakt mit vietnamesischen Mitarbeitern der Deutschen Bank kamen.

Die persönlichen Gespräche und Diskussionen der Vertreter deutscher, vietnamesischer und chinesischer Firmen waren neben den Besuchen bei Bildungseinrichtungen und staatlichen Institutionen die Höhepunkte der AuslandsAkademie. Intensiven Einblick in die Abläufe und Organisation bekamen die Studierenden zum Beispiel bei Linde, Wacker Chemie, VW Shanghai, BSH China, T-Good und CSR Sifang Locomotive, sowie Siemens und BMW. Beeindruckend waren ebenso die Besuche bei den Universitäten in Shanghai (Tongji) und in Qingdao, wie diejenigen bei der Deutschen Botschaft, dem Bildungsministerium in Peking und schließlich dem Besuch des Landentwicklungsprojekts in Nanzhanglou.

Durch die großartige Unterstützung der Hanns-Seidel-Stiftung in Hanoi und Peking wurden den Stipendiaten viele Türen geöffnet, sodass sie Vietnam und China auf einzigartige Weise entdecken und kennenlernen konnten.